Plasma-TV Technologie

Ohne zu stark auf technische Einzelheiten einzugehen, wollen wir Ihnen hier - für jeden leicht verständlich - erläutern, wie auf einem Plasmafernseher das Bild entsteht. Im Prinzip stellt jedes Pixel (Bildpunkt) eines Plasma-TV eine nach den Grundfarben Rot, Grün und Blau unterteilte kleine Kammer dar, die mit einem Edelgasgemisch (Neon, Xenon) gefüllt und zwischen zwei Glasscheiben eingeschlossen ist. Ein Plasma-TV mit einer Auflösung von 1024x758 Pixel beinhaltet z.B. die gewaltige Menge von rund 2,3 Millionen solcher "Gaskammern".
 
Das Gasgemisch in der Kammer wird über Datenelektroden binnen Nanosekunden (!) gezündet und verwandelt sich daraufhin in Plasma (daher auch der Name "Plasma-TV"). Das Plasma erzeugt UV-Licht, das wiederum die jeweilige(n) Phosphorschicht(en) - je nach benötigtem Farbton des Pixels - innerhalb der angesteuerten Kammer zum Leuchten bringt und letztlich sichtbares Licht aussendet. Die Zusammensetzung dieser Phosphorschicht ist übrigens bei jedem Hersteller unterschiedlich und hauptsächlich verantwortlich für den chrakteristischen Farbraum der verschiedenen Plasma-TV-Geräte. Vor der Frontscheibe befinden sich schließlich noch verschiedene Filterscheiben, die dafür sorgen, dass das für das menschliche Auge schädliche UV-Licht nicht zu Ihnen dringen kann, optische Reflexionen reduziert und Farbkorrekturen vornehmen werden.
 

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Die praktisch einzige Gemeinsamkeit der Plasma-Technik im Vergleich zur bisher allgemein gebräuchlichen Röhrentechnik ist die Lichterzeugung mittels Phosphor.

Die Plasma-Technologie hat gegenüber Ihrem alten Fernseher gleich mehrere Vorteile: Während ein herkömmlicher Fernseher das Bild zeilenweise schreibt, werden bei Ihrem neuen Plasma-TV alle Bildpunkte gleichzeitig erleuchtet. Das Bild, das Sie sehen, wirkt dadurch ruhiger, schärfer und ist auch in den Ecken nicht verzerrt. Zusätzlich weist Ihr Plasmafernseher ein besseres Kontrastverhältnis auf und kann auch in hellen Umgebungen problemlos eingesetzt werden. Und natürlich kann man Plasma-Geräte einfach größer bauen als herkömmliche Fernseher: Während ein normaler Röhren-Fernseher maximal Bilder mit einer Diagonale von 92 cm (36 Zoll) darstellen kann, gibt es beim Plasmafernseher keine solchen Beschränkungen. Serienmäßig erhalten Sie heute Plasma-Displays mit bis zu 155 cm (61 Zoll) Durchmesser, 107 cm (42 Zoll) Durchmesser sind für Plasma-TVs praktisch Standard. Für den Profi-Einsatz, wie z.B. in der Werbebranche sind noch wesentlich größere Plasma-Displays erhältlich. So zeigte die Firma Panasonic auf der CeBIT 2006 das bisher größte Plasma-Dispay der Welt mit einer Bildschirmdiagonale von 103 Zoll – das sind übrigens stolze 2,61 Meter (!), und wies damit die Firma Samsung in die Schranken, die lediglich den zweiten Platz mit einem Plasma-Display von "nur" 102 Zoll belegen konnte.